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Trump empfängt britischen Premier Starmer im Weißen Haus
Starmer hatte vor seiner Abreise am Mittwoch bekräftigt, dass die Ukraine - entgegen den Aussagen aus der US-Politik - zwingend Teil der Verhandlungen mit Russland über ein mögliches Friedensabkommen sein müsse. Den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, den Trump als Diktator bezeichnet hatte, nannte Starmer einen "demokratisch gewählten Führer".
Auf Konfrontationskurs wird der britische Premier aber nicht gehen. Großbritannien ist stark um gute Beziehungen zu Trump und den USA bemüht. Das Vereinigte Königreich sei über viele Jahre die Verbindung zwischen den USA und Europa gewesen, und es sei entscheidend, dass Großbritannien diese Rolle weiterhin einnehme, sagte Starmer.
Zusammenfassung
- Der britische Premierminister Keir Starmer wird von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfangen, um über den Krieg Russlands gegen die Ukraine zu sprechen.
- Starmer betont die Notwendigkeit, die Ukraine in Friedensverhandlungen einzubeziehen, und widerspricht Trumps Bezeichnung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj als Diktator.
- Großbritannien ist bestrebt, seine Rolle als Verbindung zwischen den USA und Europa zu wahren und pflegt deshalb gute Beziehungen zu Trump.