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1.000 im Erdbebengebiet

Erdbeben: Aktuell rund 6.000 Österreicher in Thailand

28. März 2025 · Lesedauer 2 min

Laut Informationen des Außenministeriums befinden sich aktuell rund 6.000 Österreicher:innen in Thailand sowie 10 in Myanmar. Laut derzeitigen Kenntnisstand befinden sich keine Österreicher:innen unter den Todesopfern, heißt es auf PULS 24 Anfrage. Zumindest einer wurde aber verletzt.

Ein Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richter-Skala hat am Freitag Südostasien erschüttert. Das Epizentrum liegt im isolierten und von einer Militärdiktatur regierten Myanmar. Aber auch das Nachbarland Thailand ist schwer betroffen. In der Hauptstadt Bangkok stürzten Gebäude ein. Hilfsorganisationen befürchten Tausende Todesopfer in beiden Ländern.

Rund 1.000 Österreicher in Erdbebengebiet

In Thailand halten sich aktuell rund 6.000 Österreicher:innen auf, teilte das Außenministerium auf PULS 24 Anfrage mit. Davon befinden sich rund 1.000 im derzeit betroffenen Erdbebengebiet. Der Rest hält sich auf den verschiedenen Inseln und an den Küsten des Landes aus.

Laut aktuellen Informationen gebe es bisher keine österreichischen Todesopfer. Man stehe aber weiterhin mit der österreichischen Botschaft in Bangkok und den örtlichen Behörden in Kontakt.

Am Nachmittag war zumindest von einem verletzten Österreicher die Rede, dieser befinde sich aber nicht in Lebensgefahr.

In Myanmar sind laut Außenamt rund 10 Auslandsösterreicher:innen registriert, laut Informationen des Ministeriums ist allerdings niemand davon in den am schlimmsten betroffenen Regionen unterwegs. Es liegen aktuell keine Informationen über österreichische Reisende in Myanmar vor.

Örtlichen Behörden Folge leisten

Das Außenministerium weist alle Österreicher:innen an, die Anordnungen der Einsatzkräfte vor Ort unbedingt zu befolgen. Betroffene können sich jederzeit bei der österreichischen Botschaft in Bangkok oder beim österreichischen Außenministerium melden.

Erdbeben: "Ganzes Gebäude hat sich bewegt"

In Thailand und Myanmar werden Tausende von Toten befürchtet. In vielen Ortschaften stürzten Gebäude ein und begruben Menschen unter sich. Vor allem im bitterarmen Myanmar, wo das Epizentrum des Bebens liegt, dürften die Verheerungen der Katastrophe gewaltig sein.

Aber auch in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sorgte das Beben für Panik und Chaos. Mehrere Gebäude sind eingestürzt, so auch eine Hochhaus-Baustelle, die Dutzende Bauarbeiter unter sich begrub.

Edbeben: "Niemand weiß, was vor sich geht"

Zusammenfassung
  • Laut Informationen des Außenministeriums befinden sich aktuell rund 6.000 Österreicher:innen in Thailand sowie 10 Österreicher in Myanmar.
  • In den unmittelbar betroffenen Regionen halten sich laut Außenamt 1.000 Österreicher:innen auf.
  • Laut aktuellem Kentnissstadt gibt es derzeit keine österreichschen Todesopfer.
  • Das Außenministerium weist alle Österreicher:innen an, die Anordnungen der Einsatzkräfte vor Ort unbedingt zu befolgen.
  • Betroffene können sich jederzeit bei der österreichischen Botschaft in Bangkok oder beim österreichischen Außenministerium melden.