Wahlkarten änderten Vorarlberg-Wahlergebnis nicht mehr
Gegenüber dem Urnenergebnis vom Sonntag, bei dem bereits der Großteil der Briefwahlstimmen mitausgezählt wurde, hat das nun vorliegende (vorläufige) Endergebnis nur mehr Verschiebungen im Zehntelprozentbereich und damit keine relevanten Änderungen gebracht.
Auch der Mandatsstand blieb gegenüber Sonntag unverändert: Die ÖVP verzeichnete einen Verlust von zwei Sitzen und hält künftig 15 Mandate. Die FPÖ gewann sechs Sitze dazu und hält damit bei elf Landtagsabgeordneten. Die Grünen verloren drei ihrer Sitze und sind künftig mit vier Mandataren im Landtag vertreten. Die SPÖ büßte ein Mandat ein und hält bei drei. Die Mandatsstärke der NEOS blieb unverändert bei drei Sitzen.
Neben einer satten schwarz-blauen Mehrheit im Landtag von 26 Sitzen geht sich auch Schwarz-Grün als Zweierkoalition aus. Diese Konstellation hätte mit 19 Sitzen aber nur einer äußerst knappe Mehrheit.
Die Wahlbeteiligung lag bei 68,11 Prozent (2019: 64,41 Prozent).
Alle anderen kandidierenden Listen blieben von der entscheidenden Fünf-Prozent-Hürde weit entfernt. Die Liste X kam auf 1,22 Prozent, die Liste WIR auf 0,79 Prozent, die KPÖ auf 0,75 Prozent und die Liste ANDRS auf 0,51 Prozent der Stimmen.
Beim Urnengang 2019 war die ÖVP noch mit großem Abstand auf Platz eins gekommen: Damals erreichte die Volkspartei 43,53 Prozent. Platz zwei ging mit Respektabstand an die Grünen, die auf 18,89 Prozent kamen. Dahinter lagen die FPÖ mit 13,93 Prozent, die SPÖ mit 9,46 Prozent und die NEOS mit 8,51 Prozent.
Zusammenfassung
- Die Auszählung der Wahlkarten in Vorarlberg führte zu minimalen Änderungen im Wahlergebnis: Die ÖVP blieb mit 38,30 Prozent klar vorn, während die FPÖ mit 28,00 Prozent starke Zugewinne verzeichnete.
- Bei der Mandatsverteilung gab es keine Änderungen: Die ÖVP hält 15 Sitze, die FPÖ 11, die Grünen 4, die SPÖ 3 und die NEOS ebenfalls 3 Mandate.
- Die Wahlbeteiligung stieg auf 68,11 Prozent, während alle anderen kandidierenden Listen die Fünf-Prozent-Hürde deutlich verfehlten.