Musk will Twitter für alle Nutzer kostenpflichtig machen
Ein kostenpflichtiges Premiumangebot für den Kurznachrichtendienst Twitter (nunmehr "X") gibt es seit Anfang des Jahres. Damit können etwa längere Posts verfasst werden und man erhält weniger Werbung, auch Features wie das Tweetdeck sind inzwischen daran gebunden.
Der Großteil des Dienstes stand aber weiterhin kostenlos zur Verfügung. Wenn es nach Elon Musk geht, könnte sich das schon bald ändern.
Angeblich Kampf gegen Bots
Er wolle "kleinere" monatliche Beiträge von allen Nutzerinnen und Nutzern einholen, um gegen Social Media-Bots vorzugehen. "Das ist die einzige Art und Weise, die mir einfällt, um gegen riesige Bot-Armeen vorzugehen", sagt er am Montag. Gerade auf Twitter hätten die Bots, also Nutzerkonten, die von Computerprogrammen betrieben werden, Online-Diskussionen beeinflusst.
So können sich durch sie Fake-News schneller über die Plattform verbreiten. Ein Phänomen, das sich seit Musks Übernahme von Twitter deutlich verstärkt hat - nicht zuletzt, weil Musk weite Teile der Belegschaft und des Moderationsteams eingespart hat.
Kosten für Bots nach oben treiben
Bots zu erstellen, würde nur einen "Bruchteil eines Pennys" kosten, sagt Musk. Wenn Accounts ein paar Dollar kosten würden, dann würden auch die Kosten für Bots um ein Vielfaches steigen. "Und dann muss man auch noch jedes Mal eine neue Zahlungsmethode finden, wenn man einen neuen Bot hat", argumentiert er.
Zusammenfassung
- Der Kurznachrichten-Dienst Twitter könnte bald kostenpflichtig sein.
- Elon Musk will "kleinere" monatliche Beiträge von allen Nutzerinnen und Nutzern einholen, um gegen Social Media-Bots vorzugehen.
- Wenn Twitter-Accounts ein paar Dollar kosten würden, dann würden auch die Kosten für Bots zum ein Vielfaches steigen, meint er.