Nächster Ukraine-Gipfel der Europäer am Donnerstag
Dabei gehe es darum, eine erneute russische Invasion zu verhindern. Macron sagte weiter, die Ukraine brauche glaubhafte Unterstützung, damit ein wie auch immer gearteter Waffenstillstand in der Zukunft auch halte. Das stärke auch ihre Position in möglichen Verhandlungen.
Das Treffen in Paris soll auf Fortschritte aufbauen, die am Donnerstag bei Beratungen auf Militärebene in London erzielt wurden. An ihnen hatten sich gut zwei Dutzend europäische und andere Staaten beteiligt. An bisherigen Gesprächen der "Koalition der Willigen" hatten auf politischer Ebene bisher neben Staats- und Regierungschefs europäischer NATO-Länder auch Vertreter Australiens, Kanadas, Neuseelands und der Türkei teilgenommen.
Bei den Beratungen geht es unter anderem um die Frage, ob und unter welchen Bedingungen europäische Streitkräfte im Fall eines Waffenstillstandes zu dessen Absicherung beitragen könnten. Großbritannien und Frankreich haben sich grundsätzlich offen dafür gezeigt, Bodentruppen in die Ukraine zu entsenden. Allerdings pochen sie auf eine Absicherung durch die USA für den Fall einer Eskalation. Der australische Regierungschef Anthony Albanese hatte erklärt, sein Land erwäge ebenfalls eine Entsendung von Truppen.
Zusammenfassung
- Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lädt am Donnerstag zu einem Gipfeltreffen in Paris ein, um die Unterstützung für die Ukraine zu stärken und europäische Sicherheitsgarantien zu definieren.
- An den Beratungen nahmen über zwei Dutzend Staaten teil, darunter Großbritannien und Frankreich, die offen für den Einsatz von Bodentruppen in der Ukraine sind.
- Australiens Premierminister erwägt ebenfalls die Entsendung von Truppen, wobei die USA im Falle einer Eskalation eine Absicherung bieten sollen.