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Liste KPÖ/Links präsentierte Wahlprogramm

02. Apr. 2025 · Lesedauer 2 min

Im laufenden Wien-Wahlkampf haben am Mittwoch auch KPÖ und LINKS - die gemeinsam als Liste antreten - ihr Wahlprogramm präsentiert. Als Schwerpunkte finden sich darin Themenbereiche wie Gesundheit und Pflege, Klimaschutz, Bildung oder auch die "solidarische Stadt" ohne Rassismus. Angestrebt wird der Einzug in den Gemeinderat.

Die Liste KPÖ/Links steht bei der Gemeinderatswahl am 27. April in allen 17 Wahlkreisen am Stimmzettel. Man konnte überall die nötigen Unterschriften sammeln, was von den Kleinparteien sonst nur dem ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache mit seinem Team HC gelungen ist. Falls man den Sprung ins Rathaus schafft, will man dort eine "lästige soziale Opposition" sein, wie heute betont wurde.

Spitzenkandidatin Barbara Urbanic kritisierte etwa "astronomisch hohe Energiepreise". Die Wien Energie mache Rekordgewinne, für die die Bevölkerung "blechen" müsse. Sie forderte eine Energie-Grundsicherung. LINKS-Kandidatin und Listenzweite Angelika Adensamer beklagte, dass ein Drittel der Wienerinnen und Wiener nicht wählen dürfe, obwohl die betreffenden Personen hier geboren seien. Verlangt wurde darum ein Wahlrecht für alle mit verfestigtem Aufenthalt.

Auch die "Explosion der Mietpreise" wurde ins Visier genommen. Die Liste KPÖ/Links sprach sich für eine "großflächige Wiederaufnahme der Errichtung von stadteigenen Wohnungen" aus. Für den privaten Markt fordert man unter anderem ein "Wohn-Pickerl" gegen sogenannte Horror-Häuser. Vermieterinnen bzw. Vermieter sollten alle drei Jahre die Bewohnbarkeit des Hauses nachweisen müssen. Für den Gesundheitsbereich wurden höhere Löhne und eine Arbeitszeitverkürzung urgiert.

Zusammenfassung
  • KPÖ und LINKS treten bei der Gemeinderatswahl am 27. April in allen 17 Wahlkreisen an und haben ihr Wahlprogramm präsentiert.
  • Spitzenkandidatin Barbara Urbanic kritisiert die hohen Energiepreise und fordert eine Energie-Grundsicherung, während Angelika Adensamer ein Wahlrecht für alle mit verfestigtem Aufenthalt verlangt.
  • Die Liste KPÖ/Links setzt sich für den Bau stadteigener Wohnungen ein und fordert im Gesundheitsbereich höhere Löhne und eine Arbeitszeitverkürzung.