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Neil Young besorgt über Wiedereinreise in die USA

02. Apr. 2025 · Lesedauer 1 min

Der Folkrock-Musiker Neil Young ("Heart of Gold") macht sich Sorgen darüber, ob er nach seiner Europa-Tournee im Sommer wieder in die USA zurückkehren kann. "Wenn ich in Europa Musik machen werde und dort über Donald J. Trump spreche, könnte ich einer derjenigen sein, die nach Amerika zurückkommen und an der Einreise gehindert oder ins Gefängnis gesteckt werden, um auf dem Zementboden mit einer Aluminiumdecke zu schlafen", schrieb der 79-Jährige auf seiner Webseite.

Er liebe Amerika und die Menschen dort, schrieb Young, der nach eigenen Angaben sowohl die kanadische als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, weiter. Aber er denke, dass Trump der schlechteste Präsident in der Geschichte des Landes sei.

Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Trump gibt es vermehrt Berichte darüber, dass Menschen bei der Einreise in die USA schärfer kontrolliert werden. In Einzelfällen werden sie nicht ins Land gelassen oder bekommen schon im Vorfeld nicht die erforderliche Einreisegenehmigung. US-Staatsbürgern wie Young kann die Einreise legal allerdings nicht komplett verweigert werden. Young plant im Sommer zahlreiche Konzerte in Europa, anschließend stehen mehrere Konzerte in den USA auf seinem Programm.

Zusammenfassung
  • Neil Young, 79, äußert Bedenken über seine Rückkehr in die USA nach seiner Europa-Tournee im Sommer, da er aufgrund kritischer Äußerungen über Donald Trump Probleme bei der Einreise befürchtet.
  • Der Musiker, der sowohl die kanadische als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, plant zahlreiche Konzerte in Europa und anschließend in den USA.
  • Young kritisiert Trump scharf und bezeichnet ihn als den schlechtesten Präsidenten in der Geschichte der USA, während Berichte über strengere Einreisekontrollen seit Trumps Amtsantritt zunehmen.