2:1 gegen KAC
Salzburg siegt zum Auftakt des ICE-Finales
Klagenfurt - Die Finalserie der win2day ICE Hockey League ist mit einem wahren Feuerwerk gestartet. Der EC Red Bull Salzburg holte sich im ersten Spiel gegen den EC-KAC einen umkämpften 2:1-Auswärtssieg.
In einer physisch intensiven Partie mit einem leichten Übergewicht für die "Rotjacken" fiel die Entscheidung erst in der Overtime. Schon am Sonntag (live ab 17.05 Uhr/PULS 24 & JOYN) geht es mit Spiel 2 in Salzburg weiter.
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Aufatmen vor Spielbeginn
Erfolgserlebnisse feierten beide Teams bereits vor dem Start. KAC-Star Jan Muršak war nach 17 verpassten Partien (Probleme an der Wirbelsäule) wieder im Einsatz. Peter Schneider und Lucas Thaler waren bei Salzburg trotz des schmerzhaften Halbfinales dabei.
Nach der Nationalhymne, gesungen von der Tochter von KAC-Headcoach Kirk Furey, ging es von Beginn an zur Sache - mit dem besseren Start für die "Rotjacken". Thimo Nickl mit dem präzisen Querpass auf Finn van Ee, der genau richtig stand. 1:0 für Klagenfurt.
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Der KAC versuchte die Angriffe der Salzburg schon früh zu stören und mit fairer Härte den Salzburgern ihren Stempel aufzudrücken. Als bestes Beispiel erwies sich Rückkehrer Muršak (7.), der einen Salzburger Angreifer mit einem Check mal so richtig durchknödelte.
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Leichtsinniger KAC-Fehler
Erst durch eine Leichtsinnigkeit der "Rotjacken" wurden die Gäste erstmals gefährlich. Maximilian Preiml musste wegen eines unglücklichen Fouls auf die Strafbank. Mario Huber (11.) sorgte im Powerplay mit einem satten Direktschuss für den Ausgleich.
Nun entwickelte sich die Partie zu einem munteren Hin und Her. Von dem im Finalspiel 1 so typischen Abtasten war keine Rede. "Red Bulls"-Kapitän Thomas Raffl (14.) scheiterte im Konter erst an Sebastian Dahm.
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Im zweiten Abschnitt setzte sich der physisch intensive Showdown fort. Preiml (23.) versuchte seinen Fehler aus dem ersten Drittel gutzumachen und lieferte sich mit Ex-Villacher Scott Kosmachuk eine Rauferei. Szenenapplaus in der restlos ausverkauften Heidi-Horten-Arena.
Daraufhin rückte wieder das Sportliche in den Vordergrund. Troy Bourke (35.) zog im 2-gegen-1 gegen Dahm den Kürzeren. Bei Nick Petersen (37.) fehlten im Klagenfurter Powerplay gleich zweimal nur Zentimeter zum Führungstreffer.
Entscheidung in Overtime
Dem KAC gelang im dritten Abschnitt ein ähnlich druckvoller Start wie zu Spielbeginn. Fabian Hochegger verpasste aus spitzem Winkel nur knapp, wenige Sekunden später küsste ein Schuss von Tobias Sablattnig (beide 44.) die Stange.
Nash Nienhuis (55.) schenkte den Klagenfurter mit einem Stockschlag die nächste Überzahlchance. Das bis dato schwächelnde Powerplay des KAC war diesmal druckvoller, "Red Bulls"-Goalie Atte Tolvanen rettete seine Vordermänner aber in die Verlängerung.
Dort war es schließlich Lucas Thaler (69.), der Dahm mit einer sehenswerten Einzelleistung bezwang. Ja, ausgerechnet ein gebürtiger Villacher schoss Salzburg in Klagenfurt zum Sieg.
Der Spielbericht:
win2day ICE Hockey League (Play-off-Finale, Spiel 1)
EC-KAC - EC Red Bull Salzburg 1:1 n.V. (1:1,0:0,0:0,0:1)
Heidi-Horten-Arena (Klagenfurt), Publikum: 4.409 (ausverkauft), SR: Huber, Nikolic, Bedynek, Riecken
Tore:
- 1:0 (3.) van Ee
- 1:1 (11.) Huber (PP1)
- 1:2 (69.) Thaler
Stand in der Serie: 1:0 für Salzburg
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Zusammenfassung
- Der EC Red Bull Salzburg gewann das erste Finalspiel der ICE Hockey League gegen den KAC mit 2:1 in der Overtime, wobei Lucas Thaler das entscheidende Tor erzielte.
- Jan Muršak kehrte nach 17 verpassten Spielen für den KAC zurück, während Mario Huber im Powerplay den Ausgleich für Salzburg erzielte.
- Das Spiel war physisch intensiv und ausgeglichen, mit einem ausverkauften Stadion in Klagenfurt und der nächsten Partie, die in Salzburg stattfinden wird.
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