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Vertrag für Leiter des Archäologieparks Pompeji verlängert

05. Apr. 2025 · Lesedauer 2 min

Der deutsche Archäologe Gabriel Zuchtriegel bleibt weitere vier Jahre als Direktor des archäologischen Parks von Pompeji im Amt. Die Verlängerung seines Mandats wurde vom italienischen Kulturministerium bestätigt. Der 44-Jährige leitet seit 2021 den Archäologiepark bei Neapel. Davor hatte er den archäologischen Park im süditalienischen Paestum geleitet.

"Ich danke dem italienischen Kulturminister Alessandro Giuli für das Vertrauen und dafür, dass Sie mir für weitere vier Jahre die Leitung des schönsten Archäologieparks der Welt anvertraut haben", kommentierte Zuchtriegel.

Der 1981 in Weingarten in Baden-Württemberg geborene Gabriel Zuchtriegel studierte an der Humboldt-Universität in Berlin Klassische Archäologie. 2010 promovierte er an der Universität Bonn mit einer Dissertation über Ausgrabungen in Gabii in der mittelitalienischen Region Latium, für die er ein Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts erhielt.

Zuchtriegel, der an Ausgrabungen in Gabii, Selinunt und Siris-Herakleia teilnahm bzw. diese leitete, arbeitete 2014 als Dozent an der Universität der Region Basilikata in Matera. 2015 wurde er zum Direktor des archäologischen Parks von Paestum berufen. Sein Vertrag wurde 2019 um eine weitere Amtszeit von vier Jahren verlängert.

Die antike Stadt Pompeji lag am Fuße des Vulkans Vesuv. Bei Ausbrüchen im Jahr 79 nach Christus hatten Asche, Schlamm und Lava die Siedlungen unter sich begraben und die Stadt teilweise konserviert. Im 18. Jahrhundert wurde Pompeji wiederentdeckt. Die Ausgrabungsstätte, die immer wieder sensationelle Funde zutage bringt, gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Italien.

Zusammenfassung
  • Der deutsche Archäologe Gabriel Zuchtriegel bleibt weitere vier Jahre Direktor des archäologischen Parks von Pompeji, wie das italienische Kulturministerium bestätigte.
  • Zuchtriegel, der seit 2021 den Park leitet, studierte Klassische Archäologie in Berlin und promovierte 2010 in Bonn.
  • Pompeji, eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Italiens, wurde 79 n. Chr. vom Vesuv-Ausbruch verschüttet und ist bekannt für sensationelle Funde.