ICE-Finale 2025
Huber-Bruder als Referee? "Keine Bedenken", sagt ICE-Liga
Klagenfurt - Die Finalserie der win2day ICE Hockey League ist erst einen Tag alt und hat schon ihr erstes Skandälchen. Im Mittelpunkt steht das Schiedsrichterteam, das zum Auftakt zwischen dem EC-KAC und EC Red Bull Salzburg im Einsatz war.
Das Spiel wurde nämlich von Andreas Huber gemeinsam mit Manuel Nikolic gepfiffen. Huber ist der Bruder von Salzburg-Stürmer Mario Huber, der in Spiel 1 den wichtigen Ausgleich zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielte. Besteht hierbei die Gefahr der Befangenheit?
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"Es gibt überhaupt keine Bedenken. Andreas Huber ist ein echter Profi, er geht an jedes Spiel auf die gleiche Art und Weise heran - unabhängig von der Mannschaft, den Spielern oder der Region, in der er im Einsatz ist", so Lyle Seitz, Director of Hockey Operations der Liga.
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KAC-Fans: "Skandal"
Anders sieht das zumindest ein Teil der Klagenfurter Fans. "Das ist ein Skandal. Wir KAC-Fans fordern die Liga auf, dies nicht mehr zuzulassen", sagte Dietmar Schmied, stellvertretender Obmann des Fanclubs "Stiege 19" gegenüber der "Kronen Zeitung".
Den KAC selbst scheint die Bruder-Thematik nicht aufzuregen. Geschäftsführer und General Manager Oliver Pilloni verneinte gegenüber dem ORF ein mögliches Problem mit Andreas Huber als Schiedsrichter.
Salzburg feierte zum Finalauftakt einen knappen 2:1-Overtime-Sieg. Die "Red Bulls" mussten dabei übrigens für 15 Minuten auf die Strafbank, Klagenfurt um zwei weniger. Spiel 2 findet schon am Sonntag (live ab 17.05 Uhr/PULS 24 & JOYN) statt.
KAC - Salzburg: Highlights, Spiel 1
Die Finalserie 2025 der win2day ICE Hockey League auf PULS 24, puls24.at und JOYN.
Zusammenfassung
- Andreas Huber, der Bruder von Salzburg-Spieler Mario Huber, war Schiedsrichter im ersten Finalspiel gegen den KAC, was zu Diskussionen über mögliche Befangenheit führte. Die ICE-Liga sieht jedoch keine Bedenken und betont Hubers Professionalität.
- Salzburg gewann das erste Spiel der Finalserie knapp mit 2:1 in der Verlängerung. Die "Red Bulls" verbrachten 15 Minuten auf der Strafbank, während Klagenfurt zwei Minuten weniger erhielt.
- Einige KAC-Fans kritisieren die Entscheidung, Andreas Huber als Schiedsrichter einzusetzen, und fordern die Liga auf, solche Einsätze in Zukunft zu verhindern. Der KAC-Manager sieht jedoch kein Problem.
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