So transportiert man Skier und Snowboard sicher
Die Skifahr-Saison ist in vollem Gange, Wintersportfans machen sich in den Semesterferien zuhauf auf den Weg zu den Pisten. Dabei muss auch die Ausrüstung transportiert werden - und dabei gilt es aufzupassen.
Der sicherste Weg Wintersportausrüstung zu transportieren ist dabei ein geeignetes Transportsystem auf dem Dach, rät der ARBÖ. Aber was für Möglichkeiten gibt es sonst noch?
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Dachboxen
- Schützen Skier und Snowboards während der Fahrt sicher und zuverlässig vor Witterungseinflüssen.
- Bieten zusätzlichen Stauraum für Gepäck und schaffen damit mehr Platz im Innenraum des Fahrzeugs.
- Zu achten ist auf die maximale vom Dachboxenhersteller vorgeschriebene Zuladung sowie auf die vom Fahrzeughersteller maximal zugelassene Dachlast.
- Nachteil: Dachboxen sind oft teurer in der Anschaffung und müssen außerhalb der Skisaison aufbewahrt werden.
Skiträger
- Eine praktische Alternative, die sich einfach über ein Magnetsystem oder auf den Grundträgern am Autodach anbringen lässt.
- Skiträger sind platzsparend und leicht zu verstauen, wenn sie nicht benötigt werden.
- Nachteil: Im Gegensatz zu Dachboxen bieten sie keinen zusätzlichen Stauraum.
Beide Systeme erhöhen den Luftwiderstand des Fahrzeugs und damit den Kraftstoffverbrauch erheblich. Außerdem verschiebt sich durch die zusätzliche Last der Schwerpunkt des Autos. Der ARBÖ rät daher, das Fahrverhalten anzupassen, die Geschwindigkeit zu reduzieren und vor Fahrtantritt den Reifendruck entsprechend den Angaben in der Betriebsanleitung zu erhöhen.
Video: Wie bucht man richtig Ski-Urlaub?
Skitransport im Innenraum
Wenn die Sportgeräte im Innenraum transportiert werden, sollten Ski und Snowboards möglichst weit unten gelagert und mittels Gurte festgezurrt werden. Außerdem ist der Schutz der scharfen Kanten, zum Beispiel mit Decken, wichtig, damit im Falle eines Unfalles das Verletzungsrisiko reduziert wird.
Unabhängig von der Transportmethode gilt es, die Ladung ausreichend zu sichern, um allen Fahrmanövern wie beispielsweise Notbremsungen und Ausweichmanövern standzuhalten.
Wer die Skischuhe, Ski oder Snowboards beziehungsweise das gesamte andere Ladegut für die Reise nicht entsprechend sichert, dem drohen hohe Geldstrafen, wie ARBÖ-Rechtsexperte Johann Kopinits ausführt: "Der Strafrahmen für vorschriftswidrige Ladungssicherung beträgt bis zu 10.000 Euro. Außerdem droht eine Vormerkung im Führerscheinregister und im Falle eines Unfalles auch Probleme mit der Kaskoversicherung, die sich schadlos halten kann."
Zusammenfassung
- In Wien und Niederösterreich stehen die Semesterferien vor der Tür, die anderen Bundesländer folgen in den kommenden Wochen.
- Für viele Wintersportbegeisterte geht es damit wieder auf die Piste.
- Aber Achtung: Skier und Snowboards müssen im Auto richtig verstaut werden.
- Der ARBÖ gibt Tipps, wie das am besten klappt.