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Arbeiter verschüttet

Mehrere Tote bei Brückeneinsturz in Südkorea

25. Feb. 2025 · Lesedauer 2 min

Beim Einsturz einer Brücke in Südkorea sind am Dienstag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Sechs weitere Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Unglück auf einer Autobahn-Baustelle verletzt.

Am Dienstagmorgen kamen in Südkorea mindestens vier Arbeiter bei einem Brückeneinsturz ums Leben. Laut Feuerwehr gibt es zudem fünf Schwer- und einen Leichtverletzte.

Das Unglück ereignete sich laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap während des Baus einer Brücke in Anseong, etwa 65 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul. Diese sollte zwei Autobahnabschnitte miteinander verbinden.

Bilder von der Unglücksstelle:

Trümmer verschütten Arbeiter

Die Nachrichtenagentur berichtete, dass fünf Stahlträger, die die neue Autobahnbrücke stützen und jeweils rund 50 Meter lang waren, der Reihe nach einstürzten. Bei dem Unglück wurden zehn Arbeiter von den Trümmern der Brücke verschüttet. Der genaue Grund für den Einsturz ist bisher nicht bekannt.

Südkoreas Interimspräsident Choi Sang Mok hatte daraufhin die Rettungskräfte angewiesen, alle verfügbaren Mittel und Kräfte für den Rettungseinsatz zu mobilisieren.

Zahl der Todesopfer gestiegen

Zunächst wurde berichtet, dass bei dem Unglück mindestens zwei Menschen ums Leben kamen. Mittlerweile erhöhte sich die Zahl der Todesopfer laut der südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap auf vier Personen. 

Die Einsatzkräfte konnten die Toten und Verletzten erst nach mehreren Stunden aus den Trümmern bergen. Nach Angaben des Innenministeriums wurden die Verletzten ins Krankenhaus gebracht.

Zusammenfassung
  • Beim Einsturz einer Brücke in Südkorea sind am Dienstag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen.
  • Sechs weitere Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Unglück auf einer Autobahn-Baustelle verletzt.
  • Das Unglück ereignete sich auf einer Autobahn-Baustelle, etwa 65 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul.
  • Südkoreas Interimspräsident Choi Sang Mok ordnete an, alle verfügbaren Mittel für den Rettungseinsatz zu mobilisieren.