Blake Lively kontert Verleumdungsklage von Justin Baldoni
Nach dem Gesetz aus dem Jahr 2023 sind Klagen gegen Personen, die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung erheben, nur dann zulässig, wenn diese nachweislich falsch sind oder mit böswilliger Absicht erhoben werden. Sollte das Gericht dem Antrag stattgeben, würde Baldonis Klage abgewiesen und er müsse möglicherweise Livelys Anwaltskosten übernehmen, berichtete die "Los Angeles Times".
Lively ("Gossip Girl") hatte ihren Co-Star Baldoni im Dezember wegen sexueller Belästigung beim Dreh des Films "Nur noch ein einziges Mal" angezeigt und ihm sowie dem Produzenten Jamey Heath in einer Klage vorgeworfen, ihren Ruf zerstören zu wollen. Baldoni ("Jane the Virgin"), der bei dem Film auch Regie geführt hatte, reagierte seinerseits mit einer Klage gegen Lively und ihren Ehemann Ryan Reynolds (48) wegen Verleumdung.
Scharfe Kritik von Baldonis Anwalt
In einem Statement, das US-Medien vorlag, nannte Baldonis Anwalt Bryan Freedman den Antrag "eines der abscheulichsten Beispiele für den Missbrauch unseres Rechtssystems". Strenge Vorschriften würden erlassen, um Unschuldige zu schützen. "Gesetze sind nicht dazu da, von privilegierten Eliten verdreht und zurechtgebogen zu werden, damit sie ihren persönlichen Vorstellungen entsprechen", so Freedman.
Zusammenfassung
- Blake Lively (37) hat einen Antrag gestellt, die Verleumdungsklage von Justin Baldoni (41) abzuweisen, indem sie sich auf ein kalifornisches Gesetz von 2023 beruft, das Schutz für Personen bietet, die Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung erheben.
- Sollte das Gericht dem Antrag stattgeben, könnte Baldonis Klage abgewiesen werden, und er müsste möglicherweise Livelys Anwaltskosten übernehmen.
- Baldonis Anwalt Bryan Freedman kritisiert den Antrag scharf und nennt ihn ein Beispiel für den Missbrauch des Rechtssystems durch privilegierte Eliten.