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China droht für Zölle mit Gegenmaßnahmen

Heute, 03:35 · Lesedauer 1 min

China hat den USA nach der Verkündung weiterer Zölle durch Präsident Donald Trump mit Gegenmaßnahmen gedroht. Die Volksrepublik habe die Ankündigung wechselseitiger Zölle zur Kenntnis genommen und lehne diese entschieden ab, teilte das Handelsministerium in Peking mit. China werde entschlossen Gegenmaßnahmen ergreifen, um seine Rechte und Interessen zu schützen.

Trumps gewaltiges Zollpaket ist faktisch eine Kampfansage an Handelspartner in aller Welt. Bereits vor der Ankündigung hatten die USA Waren aus China, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, mit 20 Prozent Zöllen belegt, worauf Peking mit eigenen Maßnahmen reagierte. Nun treffen die Volksrepublik zusätzlich Aufschläge von 34 Prozent, was die Zollbelastung für viele Produkte aus Fernost in Summe auf mehr als 50 Prozent steigen lässt.

Die wechselseitigen Zölle, die auf "subjektiven und einseitigen Einschätzungen der USA" beruhten, stünden nicht im Einklang mit den internationalen Handelsregeln, kritisierte das chinesische Handelsministerium. "Rechte und Interessen der betroffenen Parteien" würden untergraben, es handle sich um eine "typisch einseitige Art der Schikane". Die Behörde forderte die US-Regierung auf, ihre Zölle unverzüglich aufzuheben und Differenzen im Dialog zu lösen.

Zusammenfassung
  • China hat auf die Verkündung neuer Zölle durch Trump mit der Drohung von Gegenmaßnahmen reagiert, da die USA bereits zuvor chinesische Waren mit 20 Prozent Zöllen belegt hatten.
  • Mit den neuen Zöllen steigt die Belastung für viele Produkte aus China auf über 50 Prozent, was das chinesische Handelsministerium als Verstoß gegen internationale Handelsregeln kritisiert.
  • China fordert die USA auf, die Zölle aufzuheben und Differenzen im Dialog zu lösen, um die Rechte und Interessen der betroffenen Parteien zu wahren.