ICE-Finale 2025
KAC fordert Salzburg: "Wir haben alle Chancen"
Die Klagenfurter kommen mit einem am Dienstag eingefahrenen Erfolg gegen die Steinbach Black Wings Linz aus der emotionalen Halbfinalserie, Salzburg konnte sich dagegen eine Woche auf die Serie vorbereiten, die spätestens am 17. April beendet wird. "Wir können es kaum erwarten", sagte Salzburg-Stürmer Niki Kraus, der sich auf eine "schnelle offensive Mannschaft, die körperbetont Eishockey spielt", einstellt.
Die im Play-off bisher souveränen Salzburger sind nach klaren Erfolgen über Hydro Fehérvár AV19 (4:0) und HCB Südtirol Alperia (4:1) ausgeruht. Für die Klagenfurter spricht als Grunddurchgangssieger der Heimvorteil und dass der Rekordmeister nach dem intensiven Halbfinale im Spielrhythmus ist.
"Klagenfurt hat es im siebenten Spiel gegen Linz stark gemacht und sie haben auch gegen uns das erste Spiel zu Hause. Damit sind sie gut im Spielrhythmus. Jetzt heißt es für uns, schnell wieder unser Spiel zu finden", erklärte Oliver David. Der Coach will Salzburg zum insgesamt 12. Titel führen. Es wäre der vierte in Serie. Das gelang zuletzt vor 28 Jahren der VEU Feldkirch, die 1998 noch einen fünften Meistertitel en suite nachlegte.
Der KAC peilt seinen ersten Triumph seit 2021 an und kann dabei wieder auf Leistungsträger Jan Muršak zählen, der nach einer verletzungsbedingten Pause von 17 Spielen zurückkehrt. Die Truppe von Kirk Furey sieht sich bereit für die Herausforderung. "Wir haben alle Chancen, in dieser aufregenden und emotionalen Zeit gut abzuschneiden und die Revanche für die letztjährige Finalserie zu schaffen", meinte Thimo Nickl.
KAC setzt auf Erfolgsformel wie gegen Linz
Es werden "hart umkämpfte Duelle auf uns zukommen. Ich denke, das werden schöne und enge Spiele für die Fans, die mit dieser Serie viel Freude haben werden". Der Heimvorteil ist für den Verteidiger "ein wichtiger Bonus in der Auftaktpartie. Spielerisch müssen wir ähnlich agieren wie im Spiel sieben gegen Linz: Alles reinwerfen und als Gruppe weiterhin so gut zusammenarbeiten, dann wird es auch gegen Salzburg funktionieren", sagte Nickl.
Mit dem KAC und Salzburg treffen nicht nur die zwei besten Teams des Grunddurchgangs aufeinander, sondern die beiden erfolgreichsten heimischen Klubs der vergangenen gut eineinhalb Jahrzehnte. In den 17 Saisonen seit 2006/07 gingen 13 Titel an das Duo, neunmal triumphierten die "Roten Bullen", viermal die Klagenfurter.
Klagenfurter und Salzburger stehen sich zum vierten Mal in einer Endspielserie gegenüber. Alle drei bisherigen gingen über die vollen sieben Partien, Salzburg führt mit 2:1-Erfolgen. 2009 setzte sich der KAC mit 4:3-Siegen durch, 2011 in einer der spannendsten Finalserien entschied Thomas Koch in der Verlängerung der siebenten Partie die Meisterschaft mit 4:3-Siegen zugunsten der "Roten Bullen". Auch im Vorjahr gewann Salzburg 4:3.
Zusammenfassung
- Der EC-KAC startet mit Heimvorteil in die Best-of-7-Endspielserie gegen EC Red Bull Salzburg und strebt seinen 33. Meistertitel an, um Salzburgs Titelserie zu beenden.
- Salzburg, das sich eine Woche auf die Serie vorbereiten konnte, strebt unter Coach Oliver David den 12. Titel an und hat im Play-off souveräne Siege gegen Hydro Fehérvár AV19 (4:0) und HCB Südtirol Alperia (4:1) erzielt.
- Klagenfurt kann wieder auf Leistungsträger Jan Muršak zählen, der nach 17 Spielen Pause zurückkehrt, und sieht sich bereit für die Revanche gegen Salzburg, das in bisherigen Endspielserien mit 2:1 führt.