Leon Wallnerspusu Vienna Capitals/Johann Pittner

Entscheidendes Spiel 3

Wie die Capitals in Ungarn überleben wollen

Heute, 05:00 · Lesedauer 3 min

Die Vienna Capitals kämpfen am Freitagabend gegen Fehérvár um das letzte Play-off-Ticket. Laut Stürmer Leon Wallner hätten die Hauptstädter "nichts zu verlieren".

Sieben Teams können entspannen. Sie befinden sich bereits im Viertelfinale der winday ICE Hockey League. Doch für die spusu Vienna Capitals geht es am Freitag (live ab 19.05 Uhr/PULS 24, puls24.at & JOYN) um alles oder nichts.

Die Wiener duellieren sich mit Hydro Fehérvár AV19 in Spiel 3 der Pre-Play-offs um das letzte Viertelfinalticket. Nach zwei hauchdünnen Partien kommt es in Székesfehérvár zum großen Showdown.

Eine "leichte Anspannung" sei bei den Wienern bereits da, wie Leon Wallner im PULS 24 Interview sagt: "Ich habe schon ein leichtes Kribbeln in den Fingern. Wir wissen, dass es um einiges geht."

Wallner (23 Punkte) avancierte in dieser Saison zum besten einheimischen Scorer der Capitals. Am Freitagvormittag steht noch eine lockere Trainingseinheit an, dann startet die knapp drei Stunden lange Busfahrt ins zentralungarische Székesfehérvár.

Stimmen Sie ab:

Der große X-Faktor

Die zwei bisherigen Partien waren denkbar eng. Zum Auftakt konnte Fehérvár einen 0:1-Rückstand noch zu einem 2:1-Sieg drehen. In Wien feierten die Capitals einen verdienten, aber umkämpften 1:0-Erfolg.

Was erwartet uns also im Entscheidungsspiel? "Ich gehe stark davon aus, dass es auch in Spiel 3 auf die Details ankommen wird. Ein kleiner Fehler kann spielentscheidend sein", sagt Wallner.

Aus dem Play-off-Jargon übersetzt, den selbst der 22-jährige Wallner schon perfekt beherrscht, heißt das, dass Wien vor allem einen sauberen Spielaufbau exekutieren muss. Keine unnötigen Scheibenverluste wird gegen die geschickten Fehérvár-Stürmer ein Schlüsselfaktor sein.

Capitals - Fehérvár: Highlights, Spiel 2

"Panik" bei Fehérvár

Die Grunddurchgänge der beiden Play-off-Teams hätten nicht unterschiedlicher sein können. Während sich Wien fast die gesamte Saison rund um den zehnten Platz befand, kämpfte die Mannschaft von Headcoach Dávid Kiss mehrere Monate lang sogar um die Tabellenspitze. 

Doch dann folgte einer Talfahrt, wie man es in der ICE bisher nur selten gesehen hat. Aus den letzten sieben Partien holten die Ungarn nur vier Punkte. Am letzten Spieltag rutschte man noch auf Rang sieben ab. Ein Verpassen der Play-offs wäre für Fehérvár eine bitterböse Enttäuschung.

"Das ist unser kleiner Vorteil", sagt Capitals-Stürmer Wallner und erklärt: "Fehérvár ist [in der Tabelle, Anm.] hinuntergerutscht und hat jetzt mehr oder weniger eine Panik. Wir haben nichts zu verlieren. Für uns kann es nur nach oben gehen."

Ob Fehérvár oder Wien, nur Minuten nach Spielende wird die Siegermannschaft bereits wissen, gegen wen man sich im Viertelfinale matchen wird. PULS 24 und JOYN zeigen die beliebte Pickrunde der besten Teams des Grunddurchgangs live.

Mitarbeit: Simon Kazianka

Die win2day ICE Hockey League auf PULS 24, puls24.at und JOYN.

Zusammenfassung
  • Die Vienna Capitals kämpfen am Freitagabend in Székesfehérvár gegen Fehérvár um das letzte Play-off-Ticket der ICE Hockey League.
  • Leon Wallner, der beste einheimische Scorer der Capitals mit 23 Punkten, betont, dass die Mannschaft nichts zu verlieren hat, während Fehérvár nach einer Talfahrt in den letzten Spielen unter Druck steht.
  • Fehérvár holte in den letzten sieben Partien nur vier Punkte und rutschte am letzten Spieltag auf Rang sieben ab.
  • Die win2day ICE Hockey League auf PULS 24, puls24.at und JOYN.