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Nordkorea testete erneut strategische Marschflugkörper

25. Jan. 2025 · Lesedauer 1 min

Nordkorea hat erneut strategische Marschflugkörper getestet. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un habe die Tests beaufsichtigt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag. Die strategischen Marschflugkörper legten demnach 1500 Kilometer zurück, bevor sie ihr Ziel trafen. Der Raketentest sei Teil der Pläne zum Aufbau nationaler Verteidigungskapazitäten gegen potenzielle Feinde im Einklang mit den sich verändernden regionalen Sicherheitsbedingungen.

Nordkorea unterliegt wegen seines Atomwaffen- und Raketenprogramms internationalen Strafmaßnahmen. Im Gegensatz zu ballistischen Raketen sind Tests von Marschflugkörpern nicht von den UNO-Verbotsbeschlüssen gegen das weithin isolierte Land betroffen. Solche Waffen können aber auch für den Einsatz atomarer Gefechtsköpfe verwendet werden.

Zusammenfassung
  • Nordkorea hat erneut strategische Marschflugkörper getestet, die 1500 Kilometer weit flogen, bevor sie ihr Ziel trafen.
  • Kim Jong-un persönlich überwachte die Tests, die Teil der nationalen Verteidigungsstrategie Nordkoreas sind.
  • Obwohl Nordkorea internationalen Sanktionen unterliegt, sind Marschflugkörpertests nicht von UNO-Verbotsbeschlüssen betroffen.