Osterfestspiele Salzburg-Intendant Bachler soll bleiben
Die Vertragsverhandlungen mit Bachler werden erst dann eingeleitet, wenn die Gesellschafter den Empfehlungen des Aufsichtsrates folgen. Die Laufzeit des Vertrages sei Teil der Vertragsverhandlungen, hieß es auf APA-Anfrage.
Der bisherige Intendant hat die Hearing-Kommission überzeugt. Ausschlaggebend dafür seien sein hervorragendes internationales Netzwerk in der Künstler- und Musikwelt, seine langjährige Erfahrung und besonders seine bisher erfolgreiche Leitung und Programmplanung der Osterfestspiele gewesen, durch die er die Neuausrichtung des Festivals erfolgreich umsetzen konnte, wurde erklärt.
"Nikolaus Bachler ist es gelungen, seit 2023 jährlich ein anderes internationales Spitzenorchester als Gast zu begrüßen und so die ganz individuellen Klangkulturen erlebbar zu machen", sagte Aufsichtsratsvorsitzender Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll. Zudem sei Bachler maßgeblich daran beteiligt gewesen, mit den Berliner Philharmonikern das Gründungsorchester der Osterfestspiele wieder nach Salzburg zurückzuholen und es bereits ab kommendem Jahr im Programm zu verankern.
Nach der "Scheidung" im Jahr 2012 wird im Jahr 2026 das ostdeutsche Spitzenorchester wieder an die Salzach zurückkehren, und das nicht nur einmalig, sondern erneut als permanentes Residenzorchester.
Zusammenfassung
- Der Aufsichtsrat der Osterfestspiele Salzburg hat einstimmig empfohlen, Nikolaus Bachler erneut als Intendanten zu bestellen, nachdem er seit 2020 als geschäftsführender Intendant und seit 2022 als künstlerischer Gesamtleiter erfolgreich tätig ist.
- Bachlers herausragendes internationales Netzwerk und seine erfolgreiche Leitung des Festivals, einschließlich der jährlichen Einladung internationaler Spitzenorchester seit 2023, waren entscheidend für die Empfehlung.
- Ab 2026 werden die Berliner Philharmoniker, das Gründungsorchester der Osterfestspiele, nach einer Trennung im Jahr 2012 dauerhaft nach Salzburg zurückkehren.