APA/APA/Minderoo Foundation/VIOLETA J BROSIG
"Schockierende" Korallenbleiche vor Westküste Australiens
Zwar sei das genaue Ausmaß der Schäden von den Umweltbehörden noch nicht festgestellt worden, sagte Meereswissenschaftlerin Quigley. Es könnte sich aber um die schlimmste Massenbleiche in der Region seit Jahren handeln. "Die warmen Ozeane haben die Korallen dieses Jahr richtiggehend gekocht", sagte die Wissenschafterin der Nachrichtenagentur AFP. "Es wäre nicht verkehrt, das Wort 'beispiellos' zu benutzen."
Zur Korallenbleiche kommt es bei steigenden Wassertemperaturen. Die Korallen stoßen dann auf ihnen lebende mikroskopisch kleine Algen ab, um zu überleben. Bleiben die Wassertemperaturen hoch, werden die Korallen weiß und sterben.
Zusammenfassung
- Vor der Westküste Australiens wird derzeit eine 'schockierende' Korallenbleiche am Ningaloo-Riff beobachtet, die durch eine monatelange Hitzewelle ausgelöst wurde.
- Die Meereswissenschaftlerin Kate Quigley von der Minderoo Foundation warnt, dass es sich um die schlimmste Massenbleiche in der Region seit Jahren handeln könnte.
- Bleiben die Wassertemperaturen hoch, stoßen die Korallen mikroskopisch kleine Algen ab und sterben, was die Verwendung des Begriffs 'beispiellos' rechtfertigen könnte.