Auch in Mobil-Toiletten
Mehrere Vergewaltigungen am Kölner Karneval
In der deutschen Faschingshauptstadt Köln kam es bereits zum Auftakt des Straßenkarnevals von Donnerstag auf Freitag zu diversen Vorfällen, die Polizei war im Dauereinsatz.
Insgesamt vier Sexualdelikte wurden angezeigt, mindestens zwei Frauen sollen laut der Kölner Polizei vergewaltigt worden sein. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.
Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein mittlerweile identifizierter Mann gegen 18 Uhr in einem Lokal eine 18-Jährige vergewaltigt haben.
Übergriff in Mobil-Toilette am helllichten Tag
Bei einem weiteren Fall soll ein derzeit noch Unbekannter am helllichten Tag gegen 14.30 Uhr eine junge Frau in einer mobilen Toilette im Bereich der Uniwiesen vergewaltigt haben. Die "Bild" berichtete am Freitag von einem weiteren Vergewaltigungsfall, bei dem eine 18-Jährige gegen 3.26 Uhr in einer Mobil-Toilette einer Baustelle vergewaltigt worden sein soll.
Daneben meldete die Polizei weitere Fälle von Belästigung. So wurden die Beamten gegen 11.15 Uhr auf einen 76-Jährigen aufmerksam, der den Po einer Frau fotografierte. Seine Kamera wurde sichergestellt, er bekam einen Platzverweis.
Zahlreiche Platzverweise und Festnahmen
Allein bis 20 Uhr erteilten die Beamten laut einer Aussendung 76 Platzverweise und nahmen 14 Personen in Gewahrsam. Bei 370 Messerkontrollen wurden sieben "täuschend echt aussehende Waffen" und mehrere Messer sichergestellt. In 25 Fällen wird wegen Körperverletzung ermittelt.
Video: Freispruch im Prozess um Vergewaltigung einer 12-Jährigen
Zusammenfassung
- Der Höhepunkt des Kölner Karnevals steht noch bevor, doch bereits jetzt meldete die Polizei mehrere mutmaßliche Vergewaltigungen.
- Zwei junge Frauen sollen in mobilen Toiletten missbraucht worden sein.