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Ukraine schoss 51 von 92 russischen Drohnen ab

Heute, 09:33 · Lesedauer 2 min

Die Luftabwehr der Ukraine hat nach eigenen Angaben in der Nacht auf Samstag 51 von 92 russischen Drohnen abgeschossen. Wie das Militär zudem mitteilte, gingen weitere 31 Drohnen verloren. So beschreibt die Armee jene Geschoße, die mithilfe elektronischer Kriegsführung umgelenkt oder gestört werden. Schäden durch die neuerlichen Angriffe aus Russland habe es in den Regionen Kiew, Schytomyr, Sumy und Dnipropetrowsk gegeben.

Am frühen Samstagmorgen hatte das ukrainische Militär zudem erklärt, dass Russland falsche Informationen über einen Raketenangriff auf die Großstadt Krywyj Rih verbreite. "Die Rakete hat ein Wohngebiet mit einem Spielplatz getroffen", schrieb der Generalstab des Militärs in einer Erklärung auf Telegram. Russland hatte zuvor angegeben, eine Gruppe ukrainischer Soldaten mit ausländischen Ausbildnern getroffen zu haben. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden bei dem Angriff mindestens 18 Menschen getötet, darunter neun Kinder.

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der westrussischen Republik Mordwinien wurde unterdessen nach Angaben der dortigen Behörden eine Industrieanlage getroffen. Es habe keine Opfer gegeben, Einsatzkräfte seien an Ort und Stelle, erklärte Republikoberhaupt Artjom Sdunow auf Telegram. Sdunow machte keine Angaben zur Art der Anlage. Auf dem Telegram-Kanal Basa, der den russischen Sicherheitsbehörden nahesteht, hieß es, das Ziel sei eine Glasfaser-Fabrik in Saransk gewesen. Die Stadt liegt rund 820 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

Zusammenfassung
  • Die ukrainische Luftabwehr hat in der Nacht auf Samstag 51 von 92 russischen Drohnen abgeschossen, während 31 weitere Drohnen durch elektronische Kriegsführung verloren gingen.
  • In den Regionen Kiew, Schytomyr, Sumy und Dnipropetrowsk wurden Schäden durch die Angriffe gemeldet. Mindestens 18 Menschen, darunter neun Kinder, starben bei einem Raketenangriff auf Krywyj Rih.
  • Ein ukrainischer Drohnenangriff traf eine Industrieanlage in der westrussischen Republik Mordwinien, wobei es keine Opfer gab. Das Ziel war eine Glasfaser-Fabrik in Saransk.