Ukraine-Krieg
Feuerpause im Schwarzen Meer: USA prüfen Moskaus Bedingungen
Bei den Gesprächen über eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg haben ukrainische und russische Unterhändler laut dem Weißen Haus einer Waffenruhe im Schwarzen Meer zugestimmt. Rubio sprach von einer Einigung im Grundsatz, die mit der Ukraine und Russland ausgehandelt worden sei.
Russland stellt Bedingungen für Waffenruhe
Kurz nach Bekanntgabe der getrennten Abkommen durch die USA erklärte die Regierung in Moskau jedoch, dass die Vereinbarung zum Schwarzen Meer werde nicht in Kraft treten, bis gewisse Bedingungen erfüllt worden seien. Russland verlangt etwa, dass Sanktionen gegen bestimmte Finanzinstitute aufgehoben und diese wieder an das internationale Finanztelekommunikationssystem Swift angeschlossen werden.
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Zudem forderte man das Ende von Beschränkungen für Exporte von Lebensmitteln und Düngemitteln. Auch sollen den russischen Angaben zufolge Beschränkungen für die Wartung von Schiffen in Häfen enden.
Macron gegen Diktatfrieden
Der französische Präsident Emmanuel Macron warf Russland unterdessen vor, die Vereinbarungen der Feuerpause umzudeuten. Die Regierung in Moskau könne nicht die Bedingungen eines bleibenden Friedens in der Ukraine diktieren, erklärt Macron.
Er kündigte weitere Militärhilfen für die Regierung in Kiew in Höhe von zwei Milliarden Euro an. Zudem wolle er am Donnerstag Partnerländer auffordern, die Unterstützung für die Ukraine zu erhöhen.
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Zusammenfassung
- Russland stellt Forderungen für die von den USA vermittelte Waffenruhe. Dazu sollen auch Sanktionen fallen.
- Die USA prüfen Außenminister Marco Rubio zufolge die von Russland aufgestellten Bedingungen für eine Feuerpause.
- Im Anschluss wolle man über die weitere Vorgangsweise entscheiden.