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Iran beruft Militärpersonal aus dem Jemen ab
In den vergangenen Tagen haben sich die Spannungen zwischen dem Iran und den USA erneut verschärft. Das Pentagon baut seine Streitkräfte in Nahost laut US-Medien derzeit rapide aus. Irans Rückzug aus dem Jemen diene dazu, eine mögliche Eskalation zu vermeiden, falls ein iranischer Soldat bei US-Luftangriffen im Jemen getötet werde, berichtete der "Telegraph" unter Berufung auf den Beamten. Trump hatte dem Iran damit gedroht, dass jeder Schuss, der von den Huthi abgefeuert werde, künftig als Angriff des Iran selbst angesehen werde. Die Miliz gehört mit der libanesischen Hisbollah und der palästinensischen Hamas zur sogenannten "Widerstandsfront" des Irans gegen den Erzfeind Israel.
Zusammenfassung
- Der Iran zieht sein Militärpersonal aus dem Jemen ab, um sich auf die Bedrohungen durch die USA zu konzentrieren, nachdem die US-Luftangriffe gegen die Huthi-Miliz verstärkt wurden.
- Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA haben sich verschärft, und das Pentagon baut seine Streitkräfte im Nahen Osten aus, um auf mögliche Eskalationen vorbereitet zu sein.
- US-Präsident Trump drohte, dass jeder Angriff der Huthi-Miliz als Angriff des Iran gewertet wird, was den Iran veranlasst, seine Unterstützung für die 'Widerstandsfront' zu überdenken.