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Deutscher Zoll stoppt Laster mit 200 Kilo Marihuana

Heute, 10:32 · Lesedauer 1 min

Mehr als 200 Kilo Marihuana mit einem geschätzten Wert von über zwei Millionen Euro haben Zollbeamte bei einer Kontrolle an der Autobahn 7 im deutschen Bundesland Niedersachsen entdeckt. Ein 60-jähriger Lastwagenfahrer aus Spanien wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft, wie das Hauptzollamt Braunschweig mitteilte. Die Kartons mit den Drogen fielen am Samstag bei der Kontrolle auf dem Parkplatz Schwalenberg Ost auf. Sie waren hinter Kleintiereinstreu versteckt.

Eine solche Menge Cannabis sei für den Zoll nicht alltäglich und es liege der Verdacht eines gewerblichen Verbringens nahe, sagte eine Sprecherin. Gegen den Fahrer sei ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Gesetz zum Umgang mit Konsumcannabis eingeleitet worden. Ihm droht demnach eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.

Das Zollamt verwies darauf, dass auch nach der Legalisierung von Cannabis in Deutschland die Droge nicht pauschal legal sei. Die Einfuhr bleibe weiterhin verboten.

Zusammenfassung
  • Zollbeamte entdeckten mehr als 200 Kilo Marihuana im Wert von über zwei Millionen Euro bei einer Kontrolle auf der Autobahn 7 in Niedersachsen.
  • Ein 60-jähriger spanischer Lastwagenfahrer wurde festgenommen, da die Drogen hinter Kleintiereinstreu versteckt waren.
  • Trotz der Legalisierung von Cannabis in Deutschland bleibt die Einfuhr illegal, was dem Fahrer eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis fünf Jahren einbringen könnte.