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Leiche in Tiroler Garten: Todesursache bleibt unklar

12. Feb. 2025 · Lesedauer 2 min

Der Fund einer stark verwesten Leiche eines zuvor vermissten 30-jährigen Innsbruckers im Garten eines Hauses in Hall in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) Ende Jänner treibt das Landeskriminalamt weiter um.

Die Todesursache war wegen des Zustandes der Leiche nicht mehr feststellbar und die gerichtsmedizinische Untersuchung damit abgeschlossen, sagte der stellvertretende LKA-Leiter Philipp Rapold am Mittwoch zur APA.

Es werde ungeachtet dessen weiter in alle Richtungen ermittelt.

Mann dürfte mehrere Monate tot gewesen

Ein mögliches Fremdverschulden stand damit weiterhin im Raum. Nähere Informationen zum Ermittlungsstand oder zu etwaigen Verdächtigen wollte Rapold aus ermittlungstaktischen Gründen aber nicht nennen.

Ein molekulargenetischer Abgleich hatte ergeben, dass es sich bei dem Toten um den seit Herbst vergangenen Jahres vermissten Einheimischen handelt. Der Mann hatte sein Auto im Osten der Landeshauptstadt abgestellt und war fortan nicht mehr erreichbar gewesen.

Die Leiche wiederum war am 21. Jänner von einem Hausbewohner in einem schwer zugänglichen und kaum einsehbaren Bereich des Gartens gefunden worden, als dieser dort laut eigenen Angaben nach seiner Katze suchte. Wie lange der Leichnam dort gelegen hatte, war unklar. Der 30-Jährige dürfte aber mehrere Monate tot gewesen sein.

Video: Leiche in Marchfeldkanal: Urteil erwartet

Zusammenfassung
  • Die stark verweste Leiche eines 30-jährigen Innsbruckers wurde am 21. Januar im Garten eines Hauses in Hall in Tirol gefunden.
  • Die Todesursache konnte aufgrund des Zustands der Leiche nicht festgestellt werden, dennoch wird weiterhin in alle Richtungen ermittelt.
  • Ein molekulargenetischer Abgleich bestätigte, dass es sich um den seit Herbst des Vorjahres vermissten Mann handelt.