Gaza: Tote bei Luftangriff auf humanitäre Zone
Nach Angaben von Medizinern seien 15 weitere Menschen bei dem Angriff verletzt worden. Unter den Opfern sollen auch Frauen und Kinder gewesen seien.
Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren.
Israels Armee teilte hingegen mit, der Angriff in der Nacht habe dem Anführer der internen Sicherheitskräfte der Hamas gegolten. Er habe sich in der Gegend versteckt und sei bei dem Luftschlag getötet worden.
-
Mehr lesen: Hamas-Kommandant im Gazastreifen getötet
Mehrere Tote seit Donnerstagfrüh
Das israelische Militär betonte, die Hamas-Sicherheitskräfte seien unter anderem für gewaltsame Verhöre palästinensische Anrainer und die Verfolgung von Dissidenten verantwortlich. In der Vergangenheit hatte das israelische Militär mehrfach in der humanitären Zone Al-Mawasi angegriffen.
WAFA berichtete zudem von mehreren weiteren Toten bei israelischen Angriffen in verschiedenen Gebieten im Gazastreifen seit Donnerstagfrüh. Israelischen Angaben zufolge feuerten Extremisten im Süden des Gazastreifens unterdessen erneut ein Geschoss Richtung Israel. Dieses sei abgefangen worden.
Video: Amnesty International wirft Israel Genozid vor
Zusammenfassung
- Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen wurden elf Menschen getötet und 15 weitere verletzt. Der Angriff traf ein provisorisches Zeltlager in Al-Mawasi, einer als humanitäre Zone ausgewiesenen Gegend.
- Die israelische Armee erklärte, der Angriff habe dem Anführer der Hamas-Sicherheitskräfte gegolten, der in der Gegend versteckt gewesen sei. Unter den Opfern sollen sich auch Frauen und Kinder befunden haben.
- Weitere Berichte sprechen von zusätzlichen Toten bei israelischen Angriffen im Gazastreifen. Extremisten feuerten ein Geschoss auf Israel, das jedoch abgefangen wurde.