Vienna City Marathon
"Arktische Kaltfront": So wird das Wetter beim Wien-Marathon
Hat es am Freitag noch bis zu 20 Grad, kühlt es ab Samstag rasant ab, warnt Meteorologe Martin Puchegger von wetter.com. Wieder einmal komme eine "arktische Kaltfront" auf uns zu.
Das wird wohl nicht nur jenen Menschen zu schaffen machen, die bereits in Frühlingslaune sind, sondern vor allem den Tausenden Marathon-Läufer:innen. Sie starten am Sonntag ab 9 Uhr morgens den 42 Kilometer langen Lauf - und das unter wettertechnisch widrigen Bedingungen.
Die Tageshöchstwerte in Wien betragen am Marathon-Tag nämlich nur maximal sieben Grad. Eine gute Nachricht gibt es aber: "Für die Läufer sind das definitiv bessere Temperaturen, als wenn es jetzt 20 Grad und mehr hätte, denn denen ist ja grundwarm, die sind ja sportlich ertüchtigt", meint Puchegger im PULS 24 Gespräch.
Kräftiger Wind
Problematisch hingegen sei, dass es auch sehr windig würde. Aus dem Norden werden Böen von 50 bis 60 km/h erwartet. "Der setzt den Läufern dann doch ordentlich entgegen", gibt der Meteorologe zu.
Das könnte wohl auch nach dem Marathon noch für Probleme sorgen. Das wohlverdiente Bier oder der Spritzer danach würden sich bei Sonne vermutlich besser genießen lassen.
Warme Frühlingstage lassen aber ab Samstag erst einmal auf sich warten. Die kalte Phase soll sich erst im Laufe der kommenden Woche abschwächen, vor allem im Osten bleibt es am Wochenanfang kalt mit maximal neun Grad. Im Westen kann es immerhin bis zu 15 Grad bekommen.
Zusammenfassung
- Am 6. April setzen sich 40.000 Läufer:innen beim Vienna City Marathon in Bewegung.
- Sie müssen dabei nicht nur körperliche Strapazen überwinden, sondern auch wetterbedingte.
- Denn am Wochenende wird es kalt und stürmisch.