APA/APA/AFP/FLORENT VERGNES

Trotz Feuerpause

Erneut russische Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur

02. Apr. 2025 · Lesedauer 1 min

Eigentlich haben sich Russland und die Ukraine dazu bereit erklärt, die gegnerischen Energieanlagen nicht mehr zu beschießen. Doch erneut kam es zu russischen Angriffen auf die Strominfrastruktur.

Das russische Militär habe mit einer Drohne eine Umspannstation in der nordöstlichen Region Sumy getroffen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch mit.

Zudem habe russischer Artilleriebeschuss eine Stromleitung in der zentralen Region Dnipropetrowsk beschädigt. Dadurch sei für fast 4.000 Haushalte der Strom ausgefallen.

Keine Feuerpause

Die Ukraine und Russland haben sich mit den USA auf eine Feuerpause bei Angriffen auf die Energieinfrastruktur des jeweils anderen Landes geeinigt.

Beide Seiten werfen sich jedoch vor, diese Vereinbarung zu verletzen. Russland hat bisher Forderungen der USA zu einer vollständigen Waffenruhe abgelehnt.

Zusammenfassung
  • Russland hat mit einer Drohne eine Umspannstation in der nordöstlichen Region Sumy getroffen.
  • In der Region Dnipropetrowsk wurde durch russischen Artilleriebeschuss eine Stromleitung beschädigt, wodurch fast 4.000 Haushalte ohne Strom blieben.
  • Trotz einer mit den USA vereinbarten Feuerpause beschuldigen sich die Ukraine und Russland gegenseitig, die Vereinbarung zu verletzen, während Russland Forderungen nach einer vollständigen Waffenruhe ablehnt.