31.484 Wahlkarten für Burgenland-Wahl ausgestellt
Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich indes um eine Person erhöht und beträgt nun genau 250.400, obwohl am 18. Dezember die endgültige Zahl eigentlich bereits fest stand. Eine Person hatte Einspruch erhoben und die Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts in diesem Fall lag erst nach dieser Frist vor, hieß es vom Landesmedienservice am Freitagabend zur APA. Die Person bekam Recht, wurde ins Wählerverzeichnis eingetragen und ist somit auch wahlberechtigt.
Besonders beliebt waren die Wahlkarten im Mittel- und Südburgenland. Im Bezirk Güssing stellten 14,13 Prozent der Wahlberechtigten einen Antrag, im Bezirk Oberpullendorf 13,57 und im Bezirk Jennersdorf 13,14 Prozent. Das geringste Interesse verzeichnete der Bezirk Mattersburg mit 10,57 Prozent. In absoluten Zahlen lagen die beiden Wahlkreise mit den meisten Wahlberechtigten vorne: In Eisenstadt, Rust und dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung wurden insgesamt 6.336 Wahlkarten ausgestellt. Im Bezirk Neusiedl am See waren es 6.059.
Die Frist für mündliche Anträge endete am Freitag um 12 Uhr. Bis 14 Uhr mussten die Wahlkarten der Briefwähler wieder bei den Gemeinden eintreffen, um gezählt zu werden. Sie können laut Landeswahlbehörde aber auch noch am Sonntag in einem Wahllokal des Wahlkreises abgegeben werden.
Zusammenfassung
- Für die burgenländische Landtagswahl am 19. Jänner wurden 31.484 Wahlkarten ausgestellt, was 12,57 Prozent der 250.400 Wahlberechtigten entspricht. Diese Zahl ist deutlich höher als bei der Wahl 2020 mit 8,46 Prozent.
- 27.949 Wahlkarten sind fristgerecht bei den Gemeinden eingelangt. Die restlichen können noch am Sonntag in einem Wahllokal abgegeben werden.
- Im Bezirk Güssing stellten 14,13 Prozent der Wahlberechtigten einen Antrag, während der Bezirk Mattersburg mit 10,57 Prozent das geringste Interesse zeigte.