Lara Gut-BehramiAPA/AFP/Kerstin Joensson

ÖSV-Team patzt! Gut-Behrami gewinnt in Garmisch

26. Jan. 2025 · Lesedauer 2 min

Der Super-G in Garmisch-Partenkirchen hat für die Österreicherinnen kein Erfolgserlebnis hervorgebracht. Gewonnen hat die Schweizerin Lara Gut-Behrami.

Lara Gut-Behrami hat den Super-G von Garmisch-Partenkirchen gewonnen und sich im letzten Speed-Rennen vor der WM mit dem ersten Weltcup-Sieg seit März 2024 zurückgemeldet.

Die Schweizerin war 0,35 Sekunden schneller als die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie, dahinter zeigten die von Federica Brignone (+0,38) angeführten Italienerinnen ihre Tiefflieger-Qualitäten bei Schatten. Bei den Österreicherinnen ist vom Hochgefühl zu Saisonbeginn ausgerechnet vor der WM nicht mehr viel übrig.

Rädler stürzt spektakulär

Stephanie Venier belegte als beste ÖSV-Läuferin Platz neun (+1,13), Ricarda Haaser wurde 15. (+1,73). Der Seilbahnsprung im oberen Streckenteil mutierte zum Österreicherinnen-Loch.

Cornelia Hütter, Ariane Rädler und Mirjam Puchner schieden allesamt an dieser Stelle aus. Spektakulär flog Rädler ab, die Vorarlbergerin stand trotz Verschneiders und Salto rasch wieder selbst auf den Beinen. Hütter und Puchner verpassten nach einer Welle ebenfalls das Tor.

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Hütter: "Zipft mich an"

"Ich bin in Fahrtrichtung zu weit nach rechts gefahren, hätte gleich nach links runterstechen müssen", sagte Hütter im ORF. "Ich war einen Meter zu weit rechts, dann kriegt man Luft und kann nicht mehr reagieren. In der Luft kann ich keine Kurve fahren."

Die Schlüsselstelle sei am Start sehr wohl thematisiert worden - laut Hütter auch von Cheftrainer Roland Assinger. Sie konnte es aber nicht wie erhofft umsetzen. "Es zipft mich gscheit an", sagte Österreichs schon sechs Rennen podestlose "Speed-Queen".

Venier bilanzierte so: "Es war ein solider Lauf mit Luft nach oben." Der Mittelteil sei ihr wie schon in der Abfahrt nicht gut gelungen. "Das war ein bisschen mein Endgegner. Aber ich bin gesund im Ziel, nach diesem Wochenende ist es das, was zählt."

Der Ski-Weltcup im ORF und in den Livestreams auf JOYN.

Zusammenfassung
  • Lara Gut-Behrami gewann den Super-G in Garmisch-Partenkirchen und erzielte ihren ersten Weltcup-Sieg seit März 2024. Sie war 0,35 Sekunden schneller als die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie.
  • Stephanie Venier war die beste ÖSV-Läuferin auf Platz neun mit einem Rückstand von 1,13 Sekunden, während Ricarda Haaser Platz 15 belegte. Cornelia Hütter, Ariane Rädler und Mirjam Puchner schieden an derselben Schlüsselstelle aus.
  • Hütter kritisierte ihre Leistung und erklärte, dass sie technische Fehler gemacht habe. Rädler hatte einen spektakulären Sturz, blieb aber unverletzt.
  • Der Ski-Weltcup im ORF und in den Livestreams auf JOYN.